Respekt für den Körper

Wohl geht es zuerst um das Lernen afrikanischer Ausdrucksformen, doch die tänzerische Arbeit kann darüber hinaus helfen, den eigenen Körper besser wahrzunehmen und ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Er verdient Respekt, wie auch immer er im Tanz reagiert – mit Lachen, mit Verkrampfung, mit Schmerz oder mit Entspannung. Der Körper braucht den Dialog mit einem wachen Geist.
Wellenbewegung im Tanz Der afrikanische Tanz kennt viele Formen. Neben den kraftvollen Bewegungen in den Tänzen Afrikas legt Jacqueline Moesch Mampuya in ihrem Unterricht auch Wert auf weiche Wellenbewegungen, die sich vom Becken über die Wirbelsäule bis zum Nacken, in die Arme und in die Hände fortpflanzen. Die Tänzerinnen und Tänzer werden sich der eigenen Blockaden und Spannungen bewusst, machen ihren Körper geschmeidiger und können ihn ins Gleichgewicht bringen.

Die aufrechte Haltung Das Aufrichten des Körpers ist ein Schwerpunkt der Arbeit. Im Tanz suchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Anleitung von Jacqueline Moesch Mampuya ihre eigene ausgeglichene Haltung und lernen, sich im Umgang mit ihrem Körper selbst zu erziehen. Tanzen ermutigt die Teilnehmer, sich aufzurichten und den Platz auszufüllen, der ihnen gegeben ist – im Tanz und im Leben.

Ausdauer und Konzentration Das Lernen des afrikanischen Tanzes ist intensiv, es erfordert Ausdauer und Konzentration. Manchmal sollte man trotz Ermüdung nicht aufgeben, um neue schöpferische Quellen zu erschliessen. Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht von Äusserlichem abgelenkt werden und mit sich selber in Kontakt treten können, verzichtet Jacqueline Moesch Mampuya auf das Training vor dem Spiegel.

Die Füsse Getanzt wird barfuss. Die Fusssohlen tasten den Boden ab und treten mit ihm in unmittelbaren Kontakt. Die Gelenke federn das Körpergewicht ab, so dass der Fuss weich auf den Boden aufsetzt, statt ihn zu schlagen. An die Stelle des harten Aufstampfens tritt die intensive Bodenberührung.

Dialog zwischen Tanz und Musik Die Kurse und Workshops werden wenn immer möglich von professionellen Musikern begleitet. Die enge Zusammenarbeit unter der Leitung von Jacqueline Moesch Mampuya eröffnet den Musikern ein Feld, das sie inspiriert und ihnen hilft, die Sensibilität für den Dialog von Bewegung und Rhythmus weiter zu entwickeln. Die Tänzerinnen und Tänzer ihrerseits werden in ihrer individuellen Arbeit durch die Musik unterstützt.

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