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Die Arbeit als Tanzpädagogin
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Ein Blick auf den Unterricht |
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Die Arbeit beginnt in Stille. Die Körper wärmen sich auf. Dann lernen die Tänzerinnen und Tänzer isolierte Übungen, probieren neue Aspekte der Bewegung und tanzen sich in der Gruppe in die Bewegungsabläufe hinein. Der Körper wird zu einem Experimentierfeld. Individuelle Schrittfolgen werden zu Musik und Gesang geübt, Haltungen werden korrigiert und Spannungen gelöst. Die Anfänger werden durch das Vorbild der Fortgeschrittenen unterstützt. Manche Tänze sind dynamisch und fördern die Ausdauer, andere wiederum sind langsam und ruhig; sie erfordern Liebe zum Detail. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit ist es, die eigenen Energien und die Energien der Gruppe zu entfalten und gemeinsam zu erleben.
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Auf der Grundlage ihrer Kenntnisse hat Jacqueline Moesch Mampuya einen Tanz- und Unterrichtsstil entwickelt, der das Essentielle des afrikanischen Tanzes herausarbeitet und den Schülerinnen und Schülern zugänglich macht. Mittlerweile blickt sie auf eine lange und reiche tanzpädagogische Erfahrung zurück.
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Die Tänze |
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Charakteristisch für die meisten Tänze ist die Wiederholung und Variierung von Bewegungsmustern, die typisch für die afrikanischen Traditionen sind, aber auch in anderen Kulturen vorkommen. Die Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich teils im Kreis, teils in Reihen und gelegentlich auch solo, immer unterstützt durch Musik oder Gesang. Die Intensität steigert sich bis zum Ausdrücken männlicher Dynamik oder femininer Subtilität. In Afrika ist der Tanz für alle da für Männer und Frauen, für Alte und Junge; so will Jacqueline Moesch Mampuya auch hier allen Menschen die Tür öffnen, damit sie sich in den Tänzen wiederfinden können. Sie unterstützt die Tänzerinnen und Tänzer, innerhalb der vorgegebenen Muster die eigenen Ausdruckformen zu entwickeln.
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Disziplin
Afrikanischer Ausdruckstanz erfordert geistige und körperliche Wachheit und Präsenz. Ausdruck entsteht weder im blinden Abreagieren noch durch manierierte Ästhetik. Um die authentische Geste in den repetitiven Bewegungen zu finden, bedarf es der Selbstdisziplin und der Bereitschaft, sich führen zu lassen. Nur so können alte Gewohnheiten transformiert werden.
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